sam nok Storyline

Sam Nok schreibt Geschichten ...

… mit Höhen und Tiefen, Freud und Leid, tollen Erfahrungen und Menschen. Eines war immer dabei LOVE – LOVE – LOVE!

1994

Spätsommer:

Mark macht sich für geplante drei Monate auf den Weg nach Indien als “Backpacker”. Uli fliegt erstmals nach Jakarta, seinen Busenfreund Dirk aus alten Schultagen zu besuchen, der dort als Berater für die Staatsbank tätig ist. Geplant sind sechs Wochen mit 14 Tagen gemeinsamen Urlaub in Thailand. Thailand begeistert – Indonesien auch! Bleibt dann doch drei Monate, arbeitet in Surabaya, lernt Indonesisch, geht nach Bali, erste HändlerInnenkontakte, erste Warenmuster

Herbst:

Rückflug-Ticket verfallen, deshalb Rückreise über Thailand. Krank in Bangkok. Plötzlich steht Mark in Thailand im versteckten „Riverview-Guesthouse“ hinter Uli. Fröhliches Wiedersehen. Zwei Tage später wird Mark schwer krank, hohes Fieber. Krankenhaus. Typhus. 10 Tage Klinik. In den 10 Tagen entwickeln wir die gemeinsame Idee und Namensfindung zu sam nok (drei Vögel). Geplant: Umzug nach Köln, Kauf eines alten Hausbootes, Eröffnung eines Hausbootladens. Lena kommt nach Bangkok. Umzug nach Köln wird abgelehnt. Somit Umplanung auf ausschließlichen Großhandel.

1995

sam nok Geschäft

1.Januar:

Offizielle Unternehmensgründung. Nächtelanges Übersetzen und entwickeln von Spielanleitungen, Klamotten-Designs, Firmenkonzept, Cashflow etc. pp. Noch gemeinsam mit dem damals dritten Vogel Horst.

Februar:

Erste Warenmuster kommen mit sechswöchiger Verspätung endlich an, etliches kaputt….oh Gott… Der Filialleiter unserer Hausbank beschaut bei uns zu Hause die Warenmuster und macht sich ein Bild von unserer Idee. Beim Verabschieden verbrennt sich Mark das Hemd an jener Kerze, die wir der Stimmung wegen noch vor dem wichtigen Besuch entzündet hatten. Während er und der Herr von der Bank sich die Hände schütteln, löscht Mark durch kräftige Schläge auf den Oberarm die Flammen und kommentiert erstaunlich gelassen: Oh, ich brenne.
Kreditzusage der Bank kommt. Große Messen (Ambiente) sind vorbei.
Wir fahren trotzdem mit unserem alten Ford Transit, vollgepackt mit Warenmustern, los zu unserer “Großhandelstour”. Uli hat sich extra die Haare schneiden lassen. Nach erfolgreichen ersten zwei Tagen dann die große Flaute. Alle Geschäfte, die wir besuchen, haben bereits auf den Messen eingekauft oder noch Stock vom Vorjahr.

Wir sind so grün hinter den Ohren, dass wir mit unseren Bekleidungsmuster in Köln stolz bei Kookai einmarschieren um unsere “Kollektion” zu präsentieren. Nach 24 Tagen brechen wir ab.

Mai – Juli:

Wir fahren auf Festivals und Flohmärkte. Waren verkaufen sich gut. Macht Spaß. Es läuft an. Wir mieten 90 qm Lager in Vahrenwald. August: wir entschließen uns, auf der Spielemesse Essen unsere thailändische Holzspielkollektion zu präsentieren. Bereiten wochenlang unseren Messestand vor, September: wir entdecken einen freien Laden an der Sedanstrasse, der uns gefällt und unterzeichnen Mietvertrag. Beginnen mit den Umbauten. Wir legen unsere Wohnungen zusammen, um Geld zu sparen.

Oktober:

Fahren drei Tage vor Messebeginn nach Essen zum Aufbau. Keiner da außer uns. Alle anderen bauen erst einen Tag vor Messebeginn auf. In unserer Halle kommen die Aussteller erst am frühen morgen des Messebeginns. Wir wurden in der falschen Halle platziert bei den Praktizierenden für asiatische Brettspiele. Die Messe ist ein Flop!

Ladenumbau, Flohmärkte, Festivals.

November:

Ladeneröffnung – Sechs Tage und Nächte arbeiten wir durch, um rechtzeitig fertig zu werden. 11.11. Eröffnung mit großer Party. Unsere Warensendung zur Eröffnung kommt zu spät. Unser größter Artikel ist ein „Schaukelvogel“ für Kinder aus Indonesien, kostet 298,- DM. Wenn wir den verkaufen, sind wir reich.
Zur Finanzierung des Ladens halten wir unsere Dienstleistungsfirma “Rent a Hand” aufrecht . Lena fängt im Laden an. Unsere erste Mitarbeiterin. Arbeitet von morgens bis nachts und bekommt 4 Stunden bezahlt. Wir nehmen erstmals am Weihnachtsmarkt Lister Meile teil.

1996

Frühjahr:

Der erste Container aus Indonesien trifft ein. Wir sind mächtig stolz. Wir verkleinern unser Lager auf 49qm, um Geld zu sparen. Sommer: Zoo Hannover wird unser erster Großhandelskunde in Hannover. Juhuu. Die Umsätze steigen.

Horst macht sich selbständig. Lena ist nun der dritte Vogel. Neue Kreditaufnahmen. Wir stellen unsere erste Einkäuferin in Indonesien ein. Mark fliegt für drei Monate nach Thailand. Lernt schnell die Sprache. Mietet ein kleines Häuschen im Norden, die Jahresmiete ist günstiger als drei Monate Guesthouse. Kauft einen alten Mazda Pickup für unsere Cargo-Zwecke. Wir fühlen uns wie echte Kleinunternehmer.

Wir stellen unsere zweite Mitarbeiterin ein (Minijob): Karen.

1997

Die erste Fahrrad-Rikscha kommt nach Hannover!

Erste größere Bestellungen durch HändlerInnen und Zoo Hannover. Zur Eröffnung des Dschungelpalastes liefern wir große Holzelefanten, Balinesische Türen und einige andere Objekte. Unsere Dienstleistung “Rent a Hand” wird aufgegeben.
Wir kaufen von schwer Erspartem unser erstes Notebook, gebraucht, drei Jahre alt, Toshiba, 16 MB RAM für 900 Mark, WOW.
Die “economic crises” der Tigerstaaten führt zu völlig chaotischen Zuständen bei den Warenlieferungen. Wir beginnen mit der Programmierung des “sam nok” Programms mangels bezahlbarer Software zur Selbstverwaltung.

Herbst:

Wir präsentieren uns erstmals auf der „Infa“. Wieder geben wir uns die größte Mühe, den schönsten Stand zu bauen. Der Container aus Thailand wird direkt auf das Messegelände geschickt, die Steine für den Bodenbelag sind drin und unglaublich schwer. Die Leute trauen sich nicht auf unseren Stand. Die Fensterbilder für 5 Mark am Stand gegenüber gehen prächtig. Oh Manno.

1998

Frühjahr und Sommer:

Unser Lager in Vahrenwald wird auf 134qm erweitert.

Das Lager wird auf 154qm erweitert.

Zuwachs und Glück im Unglück:

Holgi wird eingestellt. die optische Umgestaltung des Lagers Vahrenwald beginnt. Glück im Unglück für Mark in Thailand: beim Motorradunfall kommt er mit Schrammen und Prellungen davon.

Die Umsätze wachsen kontinuierlich um ca. 30% gegenüber dem Vorjahr. Wir erhalten die erste Hilfe im Büro: Conni wird eingestellt. Das Büro befindet sich in der Wohnung Sedanstrasse.

Wir öffnen erstmals jeden ersten Samstag im Monat unser Lager für die Kunden.

1999

April:

Das Lager wird auf 278qm erweitert.

Wir stiften unseren Mazda:

Der thailändische Mazda wird einem buddhistisches Kloster im Norden gestiftet.

Noch mehr Lagerfläche:

Das Lager wird um weitere 42qm erweitert und sieht nun schon aus wie eine Ausstellung. Die Wände werden gestrichen. Wir führen immer mehr Möbel und größere Objekte ein. Erstmals kommen Kunden auch aus Hamburg, Düsseldorf und Berlin. Das Lager wird um weitere 60qm erweitert und misst inzwischen fast 400 qm.

2000

Inzwischen haben wir fünf Angestellte. Im Mai (45qm) und September (92qm) wird das Lager wieder erweitert.

Fünf Jahre sam nok!

Das Lager wird um 84qm erweitert. Am 11.11.2000 feiern wir unser fünfjähriges Jubiläum.

2001

Februar:

Das Büro zieht um in die Vahrenwalder Straße.

April:

Lena und Holgi erstmals in Indien für Eigenimporte.

China – Neue Einkaufsmöglichkeiten:

Erste Reise von Mark und Uli nach China zusammen mit Prof. Jiazhen Liang, der hier bis zu seiner Pensionierung (früher noch unter Oskar Negt) an der Uni dozierte und zukünftig für uns die Einkäufe in China übernimmt.

Das Lager ist jeden Samstag geöffnet.

Der Zoo bestellt „Elefantenbekleidung“. Weitere 110qm kommen im 1. OG als Lagerfläche hinzu.

Das Lager brennt:

Im Eingangsbereich entzündet ein Räucherstäbchen (das als Willkommensgruß für die aus Bali ankommenden EinkäuferInnen aufgestellt wurde) im November einen Vorhang. Innerhalb von 15 Minuten ist das Lager zugequalmt, Stromversorgung zerstört, Eingangsbereich abgebrannt. Zum Glück keine Verletzten, außer Ulis Rauchvergiftung. Das Lager wird bis auf weiteres geschlossen. Krisenstimmung. Zukunft ungewiss.

1.200 geladene Gäste zum 6-jährigen Jubiläum müssen wieder ausgeladen werden.

Überschwemmung!

Nach schweren Regenfällen tritt  im Dezember aufgrund von Bauarbeiten auf dem Hof Wasser ins Lager ein und überschwemmt fast die Hälfte der Räumlichkeiten. Die Komplettsanierung dauert 6 Monate. Temporär werden 400qm des Nachbarn mit angemietet. Nach vier Wochen müssen wir diese Fläche dauerhaft übernehmen.

Neue Kreditaufnahmen.

2002

Erholung aus dem Schock:

Die Renovierung hat dem Lager gut getan. Ist eine richtig schicke Ausstellung geworden. Die Kunden sind begeistert. Die Öffnungszeiten werden auf 3x wöchentlich verlängert. (Do- Sa).

Marokkanische Waren werden mit im Gesamtprogramm aufgenommen. Wir haben alle Hände voll zu tun. Viele Neukunden. Beliefern inzwischen bundesweit regelmäßig ca. 20 Geschäfte.

Im Sommer beginnt Biggi bei uns im Büro. Wir stellen auf der „Country & Garden“ in Nörten Hardenberg und Braunschweig aus. Ein Tischler wird angestellt für die nun ständig zu leistenden Möbelreparaturen etc.

Oktober:

Bombenanschlag auf Bali. Die Einkaufsreise wird zum unfröhlichen Abenteuer.

2003

Renovierungsarbeiten:

Über den Sommer wird der Laden renoviert und umgebaut: neuer Tresen, Hochebene nicht mehr für den Verkauf.

Andreas Knittel, Ex-Inhaber des früheren Szene-Möbelladen „Cult“, wird eingestellt und überarbeitet die Programmierung der Internet-Seite.

Oktober:

Infa zweiter Versuch. Diesmal deutlich erfolgreicher.

Dezember:

Im Erdgeschoss werden weitere 450qm angemietet. Werkstatt und Wareneingang werden nach oben verlagert. Ende 2003 ist die Lagerfläche auf inzwischen mehr als 1500qm angewachsen.

Geschafft: die letzte Bankkredit ist abbezahlt. Wir arbeiten nur noch mit privaten Darlehn aus Freundes- und Familienkreis und mit „Dispo“.

Wir eröffnen versuchsweise eine 400qm große Sondermöbelschau im Erdgeschoss.

2004

Erneut zuviel Wasser:

Bei einem Unwetter im Juli werden rund 300qm Lager überschwemmt.

Oktober:

Zusammen mit unserem marokkanischen Lieferanten erhalten wir die Gelegenheit, auf der Infa 500qm Themenpark mit Handwerkern und Teppichknüpfern, Teeausschank und vielen anderen Aktionen zu gestalten.

Alle sind glücklich!

Unsere Internetseite erfreut sich erstaunlichen Zuspruchs. Das Lager wird umorganisiert.

Benefizveranstaltung im Haus:

Anlässlich des verheerenden Tsunamis organisiert der „Saraswati-Kulturverein“ zusammen mit dem indonesischen Studentenverband bei uns eine große Benefizveranstaltung zu Gunsten der Opfer.

2005

Frühjahr:

Unsere HändlerInnen werden im April zur ersten Hausmesse geladen.

Juli:

Erstmals stehen wir in Herrenhausen auf der „Country & Garden“ mit einem schönen Stand. Inzwischen sind 20 Leute bei sam nok beschäftigt. Im Ausland sind weitere drei Angestellte unterwegs.

Nach 15 Monaten Verhandlungen sind die neuen Mietverträge für Vahrenwald unter Dach und Fach. Im Juli beginnt der Abriss der alten Einbauten im Erdgeschoss.

Zehnjähriges mit neuem Erdgeschoß:

Ende September wird das Erdgeschoss mit 600qm neuer Ausstellungsfläche, fertiggestellt. Die große Eröffnung erfolgt mit dem 10-jährigen Jubiläum am 11.11.

2006

Terminal A:

Im Januar erfolgt die Eröffnung eines kleinen Laden im Terminal A des Flughafen Hannover. Innerhalb von zwei Tagen konnten wir alle Renovierungsarbeiten und Vorbereitungen abschließen und unsere kleine Filiale für unsere Gäste öffnen.

Juni und Juli:

Die sam nok GbR wird geschlossen. Mark macht sich mit der Firma „Tatendrang“ im Bereich Wohnraum-/Lebensraumgestaltung selbstständig. Anfang Juli wird die sam nok GmbH zusammen mit Lena & Holgi gegründet und übernimmt die Geschäfte in Vahrenwald.

Erstes Feng-Shui-Seminar für unsere Kunden mit Kurt Rotermund.

Sandmandala in Hannover!

Zwei tibetische Mönche legen im Oktober in 10-Tage dauernder Arbeit ein zauberhaftes Sandmandala in den Räumen von sam nok, das erste Sandmandala in Hannover, gewidmet der Göttin für Mitgefühl und Miteinander, Dewi Tara.

2007

sam nok Panorama

Jahresbeginn:

Im Flughafen beginnen die Umbauten, der kleine Laden im Terminal A wird geschlossen.

Masala – Weltbeat Festival:

Unsere Rikscha und anderes Beiwerk im Juni begleiten wieder, wie bereits die Jahre zuvor, die Kinderkarawane anlässlich der Masala-Eröffnung, Europas größtes Weltbeat-Festival. Unser „Bauwagen“ ist auf dem Gelände des Weltmarktes mit von der Partie.

Vollmondfest:

Am 30.06 feiern wir Deutschlands erstes balinesisches Vollmondfest: „Bali Purnama“. Rund 2000 Gäste sind erschienen, auch der Indonesische Botschafter aus Hamburg verweilt für viele Stunden. Aus ganz Deutschland, aus Belgien und der Schweiz kamen mehr als 400 Balinesinnen und Balinesen zusammen. Daraus gründet sich die „balinesische Gemeinde Deutschland“. Ein wahrlich zauberhafter Tag.

August:

Loten Namling (https://www.facebook.com/loten.namling), einer der bekanntesten, tibetischen Musiker gibt uns die Ehre und veranstaltet bei uns ein Konzert für Aufnahmen seines neuen Albums. Ausschnitte daraus finden sich auf seiner neuen CD.

Asia Oase:

Oktober: Im Oktober erschaffen wir – auf rund 400qm Fläche – für die Infa 2010 die „Asia Oase“, mit Massagen, Leckereien, Zen-Garten, Handlesern, Tänzen und und und.

2008

Prana-Heilkunst:

Im Mai haben wir drei hochkarätige Prana-Heielerinnen zu Gast. Sie bewirken wahre Wunder.

Indonesion in Kleinformat:

Runde drei Monate sind wir und „Aryani“ (Kulturverein Saraswati) im ersten Halbjahr beschäftigt mit Planung & Vorbereitungen für „Kampung Nusantara“. Im Juli wird Indonesien im Kleinformat auf unserem Vorhof abgebildet, die Gäste erleben eine echte Reise. Ohne Visum kein Eintritt. Es gibt Wechselstuben und Passkontrolle zur „Einreise“ zum bisher größten Fest in der Geschichte von sam nok. Am Eingang werden selbst gefertigte Pässe und Wörterbücher (Deutsch – Indonesisch) ausgegeben, Zahlungsmittel sind indonesische Rupiah, die man an der „Imigrasi“ zum Empfang eintauscht, Modenschau, Konzerte und landestypische Speisen, Tourist-Guides und Zeremonien sorgen für viel Buntes. Essen und Trinken können nur in original indonesischen Rupien bezahlt werden. Die offizielle Eröffnung übernimmt der Indonesische Konsul mit der landesüblichen Verspätung.

Infa und Arabische Emirate:

Im Herbst findet man uns auf einem rund 200 qm schönen Messestand auf der „Infa“ und unsere Dekoration verteilt in der ganzen Halle 19, der Themenhalle.

Bei dieser Gelegenheit werden wir angefragt und zu Sonderkonditionen eingeladen zu einer Messe in das nördlichste der arabischen Emirate, nach „Ras al Khaima“. Ein alter Gedanke, für den wir bereits 2001 in die Region reisten, flackert auf: Sammel-Zwischenlager auf halben Weg von Asien zu uns, schnellere Zugriffszeiten auf Standardartikel, Wüstenklima als Strapaziertest für die Massivholzmöbel, für unsere Kunden kostengünstigeres Qualitätsmanagement und für die Leute vor Ort eine Chance auf fair bezahlte Anstellungen. Auf Grund des Investment-Booms in den Emiraten zudem ein neuer, lokaler Absatzmarkt, der die Kosten für eine solche Unternehmung auffangen kann.

2009

Grand Hotel Binz:

Das „Grand Hotel Binz“ auf Rügen stattet seinen SPA- und Wellness-Bereich mit vielen Einzelstücken und Anfertigungen von sam nok aus. Mit unserer Hilfe wurde im „Thai-Bali SPA“ – entworfen von Architekt Chantaka Purananda (einem Enkel des thailändischen König Rama IX) – eine Wohlfühloase mit asiatischem Flair geschaffen.

Im September erhält das Grand Hotel Binz den „world-award“ für den schönsten Thai-Wellness-Bereich. Juhuu.

sam nok goes Emirates:

Im Januar und März betreiben wir Marktforschung vor Ort. Zwei Investoren mit entsprechend „Risikokapital“ sind gefunden. Im Mai mieten wir unter spannenden Umständen in Ras al Khaima ein kleines, Lagerhaus am Wüstenrand und versorgen es schließlich mangels Angebot mit eigenem Strom, Transportmitteln und Werkzeugen, Aus Thailand und Indonesien sind bereits je ein prall gefüllter Container dorthin unterwegs. Wir finden fleißige und glückliche Helfer aus Pakistan und Indien, schwitzen viele Liter Wasser, bis wir uns 14 Tage später auf einer kleinen Messe mit einem großartigen Stand als „high light“ auf runden 150qm präsentieren. Der vielbeschäftigte, regierende Sheik des Emirates eröffnet die Veranstaltung und genießt auf unserem Stand asiatische Tänze, erstmals zu sehen in dieser Region. Auch hier: großartige Unterstützung durch Aryani, von unserem marokkanischen Freund und Lieferanten Abdu, von unserem balinesischen Kollegen Aryantha und von dem hannoverschen Leuchten-Designer Thomas Droesemeyer. Der direkte Verkauf hinkt den Erwartungen um Lichtjahre hinterher.

Die Pläne für Lager, Laden und Vertrieb vor Ort müssen auf unbekannt verschoben werden: die Welt-Finanzkrise hatte bereits pünktlich in der Nacht vor Abflug in die fremde Welt zum spontanen und vollständigen Stillstand aller Investitionen und Baustellen geführt, unsere Investoren am Erfüllen der Vereinbarungen gehindert und vor Ort entsprechend tiefe Wunden hinterlassen, noch bevor wir hier zu Lande den tatsächlichen Tragweiten gewahr wurden.

Aber: irgendwie steckt hinter Allem ja immer irgendein tieferer Sinn, auch wenn oft erst Jahre später erkennbar: wir knüpfen spannende Kontakte bis hinein in die Paläste der Sheiks und erleben so manches schier unglaubliches Abenteuer…

Fortsetzung folgt gewiss… Eines Tages in nicht all zu ferner Zukunft.

2010

Finanzkrise:

Ging so schnell um und „man kommt ja zu nix mehr“…. Die Finanzkrise wirkt nun auch hier zu Lande, wird zur Eurokrise. Einbrechende Exporte in den Herstellerländern führen zu Lücken in der „supplier chain“ und auch zum Zusammenbruch zahlreicher Reedereien bis hin zur Stilllegung von Containerschiffen. Warensendungen verspäteten sich zum Teil gravierend. Klimawandel führt zu oft verheerenden Niederschlägen in Fernost. Die Produktion ruht Wochen lang. Währungsschwankungen und zunehmende Spekulation auf Nahrung und Rohstoffe führen zu stetigen Preissteigerung und erschwerten Bedingungen für die Menschen vor Ort. Keine leichte Zeit für alle Beteiligten.

Bumi Mirador:

Im August erleben wir mit mehr als eintausend FreundInnen und Gästen nach wochenlanger Vorbereitung eine andere Art „Blick auf die Welt“: Bumi Mirador, ein open-air-Kulturfestival, das unterschiedlichste Facetten unserer Welt zum Leuchten brachte: faszinierende Capoeira-Einlagen von Kenpokan, berührende Tango-Tänze, bezaubernde asiatische Zeremonien bis hin zum bundesweiten CD-Release von m.age project und einer durchtanzten Nacht mit Dave the Sheik.

In diesem Jahr beginnen auch die Planungen und Vorbereitungen für die Einladung seiner H.H. des Dalai Lama zu einer ersten öffentlichen Veranstaltung mit ihm in Hannover.

Dann kam der Herbst, eine kleine Infa zum Thema „BarRock“ und schon war es das für 2010.

2011

Vortragsreihe ASBC:

Im April haben wir die „Asian Social Business Community“ (ASBC) mit rund 40 Gästen und einem spannenden Vortrag zu Gast.

Gartenfestival und Sommerbiwak:

Im Juni Überraschungsbesuch und live-Session des indonesischen Star-Musikers Balawan.

Noch im gleichen Monat sind wir mit dabei beim globalen Dorf am Steintor und haben großen Auftritt beim Gartenfestival Herrenhausen: wir bespielen die gesamte Wiese um den Leibniz-Pavillon mit dem Thema Südost-Asien. Mönche aus Tibet zaubern im Original-Zelt ein Sandmandala und Indonesiens wohl berühmteste Tänzerin Ni Ketut Arini bezaubert mit täglichen Auftritten das große Publikum. Im Juli richten wir gemeinsam mit Abdu das Sommerbiwak am „HCC“ stimmungsvoll ein. Es ging im Thema auch darum, den Gästen das Thema Islam und Orient Nahe zu bringen. Wir hielten es für eine gute Sache, bekamen aber doch eine Menge Schimpfe dafür. Am Ende: viel Arbeit, wenig Lohn und drei verschwundene Alu-Leitern. Mit dem Veranstalter werden wir jedenfalls nicht mehr kooperieren.

Jahresende:

Im Dezember sind wir Raumgeber für den malaysischen Studentenverband zu dessen Bundesversammlung samt dem Herrn Botschafter.

2012

sam nok Lampen

…wurden u.a. wegen einem nicht gereinigten Gulli auf dem Hof 300qm Keller überflutet.

…haben wir unseren vierten Auszubildenen mit tollem Erfolg durch die Prüfung gebracht.

…und auch in diesem Jahr diversen PraktikantInnen wieder auf dem Rückweg in die Arbeitswelt unterstützt.

Am 27. Oktober eröffnete die indonesische Botschafterin anlässlich des 60. Jahrestages der deutsch-indonesischen Beziehungen bei sam nok „einen Tag in Indonesien“. Rund 1500 BesucherInnen konnten alle Facetten der indonesischen Kultur hautnah erleben.

Im Dezember veranstaltet die IGS Mühlenberg bei uns einen workshop für die 10.ten Klassen: „Inselträume kurz vorm Untergang?“ Was hat Tourismus eigentlich mit dem Klimawandel zu tun? Beispiel Indonesien.

2013

Januar :

Release-Konzert der ersten CD von Hannovers junger Talentband „Miss Print“ um die Sängerin Arina.

Frühjahr:

Im Mai gastiert Hannover’s Sänger Hanz Marathon anlässlich seines 50sten in unserem Hause.

Gaung Garuda:

Im August veranstaltet der indonesische Studentenverband PPI bei uns das Musikfestival „Gaung Garuda“, ein indonesicher Band-Contest. Die berühmte indonesische Künstlerin Ayu Laksmi gibt uns gemeinsam mit Aryani und ihren Tänzerinnen mit einer zauberhaften perfomance zum Abschluss Ihrer Europa-Tournee die Ehre.

Der Große Besuch:

September: H. H. Der Dalai Lama zu Gast in Hannover. Wir waren maßgeblich mit an der Verwirklichung eines langen Traumes beteiligt. Seit 2010 arbeiteten wir zusammen mit Gehse Gendun Yonten (der den Kontakt herstellen und die Einladung realisieren konnte), Kurt Rotermund und Ingo Hobert daran, H. H. den Dalai Lama für einen öffentlichen Auftritt in Hannover zu gewinnen. Wir hatten Kontakte zur „IGS List“ in Hannover aufgebaut und zu Schulen in Steinhude. Dort hatten sich jeweils rund 400 SchülerInnen bereits seit einem Jahr
darauf vorbereitet, mit dem berühmten Mitbegründer des Weltethos-Gedanken einen Vormittag zu verbringen. Am Nachmittag spricht er vor ausverkauftem Haus in der swiss-life-hall, tags darauf im großartigen Ambiente der Badeinsel Steinhude. Für die großartige Unterstützung von „Stadtkind“, „Lebensart“,“hannover concerts“ und von vielen anderen an dieser Stelle nochmals 1000 Dank!

2014

Frühjahr:

Was ein verrücktes, schnelles Jahr des Pferdes. Im März laden wir zu  „Body, Mind & Soul“ – einem runden wellness-Tag – bei uns im Hause ein.

Erfolgreiche Ausbildung:

Im Sommer beendet Stella ihre Ausbildung bei uns mit Bravour. Herzlichen Glückwunsch!
Ende Juni gelingt es Aryani Kriegenburg, die fantastische balinesische Band „nostress“ nach Deutschland zu locken. Auch bei uns erfolgt ein Auftritt im Rahmen eines feinen Sommerfestes, das zum frühen Abend erstmals in der Geschichte unserer Sommerfeste von schwerem Regen in’s Innere unserer heiligen Hallen verlegt wird.

Neue Ladeneröffnung:

Am 01.11.14 Eröffnung eines Ladens im Herzen von Hannovers Altstadt, nachdem wir über viele Jahre von unserer Kundschaft darum gebeten wurden, doch auch wieder City-nah vertreten zu sein. Ab jetzt ist unsere gute Seele Lena fast täglich dort anzutreffen und wir vermissen sie bei uns in Vahrenwald.

2015

Der neue Laden:

Seit November betreiben wir „sam nok City“ in Hannover’s Altstadt. Im kleinen und schönen Altstadtladen in der Kramerstr. 12 gibt esneben dem Angebot an asiatischer Wohnkultur und unterschiedlichen Accessiores – auch vermehrt  interessante Veranstaltungen. Der 400 Jahre alte Gewölbekeller lädt geradezu dazu ein. Er bietet Platz für max. 20 Leute in heimelicher Atmosphäre.

Hannover’s erster Witzeerzählabend, Ausstellungen mit hochkarätigen KünstlerInnen wie Susanne Riemann, spannende Geschichten zu Hannover’s Medizingeschichte, after-work-relaxing u.v.m.

Wir leisten Hilfe:

Anlässlich der Erdbebenkatastrophe in Nepal riefen wir im Frühjahr zur Hilfsgütersammlung auf. Innerhalb von fünf Tagen trugen FreundInnen, KundInnen und facebook-Kontakte 33 Paletten an Bekleidung, Zelten und Erste-Hilfe-Material zusammen. Es war unbeschreiblich.

Frühjahr und Sommer:

Im Mai begleiteten wir das Gartenfestival Herrenhausen zum Thema Seidenstraße und hatten hawaianische Maori zu Gast.

Der Sommer lief unrund mit vielen auch technischen Ärgernissen: Telefonanlage und Server mussten erneuert werden, Pannen am Fuhrpark bis hin zum Wasserrohrbruch zwei Etagen über uns…doch dann war auch irgendwann mal wieder alles gut.

Das große Jubiläum:

Am 11.11. feiern wir 20 Jahre sam nok, mit afterwork-chillout bis 23 Uhr. Das große Jubiläumsfest begehen wir zum Wochenende am 14.11. ab 17 Uhr gemeinsam mit dem u.a. aus dem GOP bekannten Künstler, Unterhalter und Jongleur Robert Wicke, der auch am 11.11. seinen 40sten feierte und dazu zehn Jahre Bühnenerfolg. Freuen Sie sich auf ein buntes Programm mit vielen Aktionen.