Mittwoch, 29.11.2017 19:30h Chenrezig Puja mit Lama Jampa Chojor

Mittwoch, 29.11.2017   19:30h
Chenrezig Puja mit Lama Jampa Chojor

„Jeder, dessen Herz von Liebe und Mitgefühl bewegt wird, der tief und aufrichtig zugunsten anderer handelt, ohne Rücksicht auf Ruhm, Profit, soziale Position oder Anerkennung, drückt die Tätigkeit von Chenrezig aus.“

– im Anschluß sind einzelne Gesundheitsberatungen möglich.

Pujas sind spirituelle, hinduistische und buddhistische Rituale. Je nach Puja stehen bestimmte Gottheiten, damit bestimmte Aspekte des Daseins, im Mittelpunkt.
An diesem Abend ist Mitgefühl und Befreiung von Leid das zentrale Thema.
Bokar Rinpoche – Chenrezig, u.a. auch bekannt als Avalokiteshvara im indischen Sanskrit, in weiblicher Form als Kuan-Yin (Guanyin) in China, als Kannon in Japan und als Quan Âm in Vietnam, gilt als die Verkörperung des universellen Mitgefühls aller Buddhas aller Zeiten.
Die bekannteste und beliebteste Anrufungsform ist das Mantra „Om mani padme hum“.
Der Legende nach hatte Chenrezig ein Gelübde abgelegt, dass er nicht ruhen werde, bis er alle Wesen von allen Aspekten des Leids befreit habe, ansonsten würde er in 1000 Stücke zerspringen. So geschah es, als er nach langer Zeit des Mühens auf Grund des ständigen Zustroms immer neuen Leides Zweifel hegte an der Erfüllbarkeit seines Gelübdes. Buddhas aus allen Zeiten sollen dann seine Bruchstücke gesammelt haben und Amitabha fügte sie mit seinen Zauberkräften schließlich wieder zusammen.
So entstand die figürliche Darstellung seiner vielarmigen Göttlichkeit.
Aufgelöst in den Rationalismus unserer heutigen Zeit heißt das nichts anderes als: was wir alleine nicht schaffen, dass schaffen wir zusammen. Wenn wir nur in der Lage sind, unser Mitgefühl für das Leid des Einzelnen zu entwickeln, dann gelingt uns ein gemeinsames Schönes, denn aus unserem Mitgefühl entstehen Handlungen füreinander.
Im Buddhismus geht man davon aus, dass das Aussprechen des o.g. Mantras, laut oder leise, das Ansinnen nach der Befreiung von Leid in unterschiedlichen Aspekten sowohl individuell als auch universell unterstützt.
Das Aussprechen jeder einzelnen der sechs Silben steht für die Befreiung eines bestimmten Aspektes des Leides.
Die geschriebene Form des Mantras wirkt eben so und findet sich oft in Stein gemeißelt oder auf Stein gemalt.

Im Anschluß steht Lama Jampa, Gelehrter der tibetischen Medizin in 4.ter Generation, einzelnen Teilnehminnen und Teilnehmern des Puja für Gesundheitsberatung individuell zur Verfügung.

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